Bilder / Berichte

Endlich wieder Monte

Durch Corona mussten wir in den letzten Jahren ziemlich viele Einschränkungen hinnehmen. Wir konnten nur sehr eingeschränkt, ja oft gar nicht, trainieren. Und, für einige vielleicht fast genauso schlimm, unser Zeltwochenende am Monte Kaolino musste zweimal ausfallen. Aber in diesem Jahr war es endlich wieder so weit: Der Monte rief und wir kamen. Und wie wir kamen. Mit einer Rekordanmeldung von 100 (!) Personen, liefen wir am ersten Juli-Wochenende auf dem Campingplatz ein. Viele neue Gesichter waren dabei und eben auch viele neue Judokas. Besonders erfreulich daran ist, dass das Interesse an Judo, besonders bei den ganz jungen, durch Corona nicht gelitten hat.

Dank vieler helfender Hände war der Aufbau der beiden Verpflegungszelte im immer wieder einsetzenden Regen schnell passiert. Pünktlich als dann alles stand und die Kühlschränke eingeräumt waren, hat es auch aufhört zu regnen. Die Sonne kam und der Regen ließ sich das ganze Wochenende nicht mehr blicken. Höchste Zeit die drei Schwenkgrills aufzubauen. Am Freitag- und Samstagabend fanden dann 225 Steaks, 300 Bratwürste sowie Auberginen, Zucchini, Paprika und Tomaten (von Veggiegrill) und viele leckere mitgebrachte Salate in die hungrigen Mägen. Ein weiteres Highlight war das gemeinsame Spagehttikochen am Samstag Mittag. Von wegen zu viele Köche verderben des Brei. OK, Brei war’s nicht, aber dafür jede Menge Spaghetti mit Tomatensoße. Manch einer wurde gleich zwei- oder dreimal in der Schlange gesehen. Am Nachmittag fand dann noch das beliebte Geländespiel statt, das diesmal von unseren Nachwuchs-Judokas (Danke an Lena und Gregor) organisiert wurde. Die Abende verliefen in gewohnt entspannter Runde, aber nicht alle Anwesenden waren am nächsten Morgen wirklich ausgeschlafen. Am Sonntag war dann schon wieder alles vorbei. Ich glaube, so schnell haben wir den Abbau noch nie geschafft. Vielen Dank an alle Helfer!

Und weil’s so schön war freuen wir uns jetzt schon auf das nächste Jahr. Der Platz ist bereits reserviert.

Stefan Erler

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Mein erster Lehrgang -  mit Seidl, Wandtke und Ivan

Der erste Tag begann mit der Erwartung einer langweiligen Theoriestunde, die sich jedoch als sehr unterhaltsam herausstellte. Sowohl Sebastian Seidl, als auch Igor Wandtke hatten für den Tag geplant, uns ihre Spezialtechniken zu zeigen und in besagter Theoriestunde wurden Videos abgespielt, wie ihre Techniken im Wettkampf in der Praxis aussehen.

Als es dann in die Judohalle ging, begann Sebi Seidl im Boden mit der Technik der Gurke. Nachdem jeder die Grundtechnik verstanden und anwenden konnte, wurde sie mit verschiedenen Ausgangssituationen und Varianten erprobt, wobei man spüren konnte, wie viel Spaß Seidl hatte. So kam es, dass wir mit der Gurke auf Wandertag gingen, oder es sie zusammen mit der Schweinerolle zu Mittagessen gab.

Unser Mittagessen haben wir uns mit einer Vielzahl von Bodenrandori verdient, bei denen immer sehr erfreut aufgeschrien wurde, sobald Seidl eine Gurke entdeckte. Es gab ein paar zu wenige belegte Brote und zum Nachtisch kleine Naschsachen, die uns einfach aus dem Nichts überfallen haben und auch im nächsten Augenblick wieder verschwunden waren.

Am Nachmittag ging es weiter mit Wandtkes Spezialtechnik dem Morote Seoi Nage. Je nach Partner macht er diesen auf den Knien oder aus der Hocke. Wir machten letzteren. Begonnen damit, den Partner zu unterlaufen und aus der Hocke auszuheben, dann mit zur Hilfe nahme der Hände, näherten wir uns mit ständiger Hilfe der drei Profis immer weiter an.Die übrige Anzahl der Teilnehmenden, die mit der Zeit immer weiter abnahm, aufgrund von Verletzungen oder einfach am Ende der Kräfte, beendete nach anstrengenden Stunden und mit dem Wissen auf den kommenden Muskelkater einen lehrreichen Samstag.

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Nächster Tag, weiter geht es erneut mit einer Theoriestunde, die ähnlich abläuft wie die am Vortag lediglich mit dem Unterschied, dass diesmal Radu Ivan vorstellt. Eine deutlich geringere Teilnehmerzahl als noch am Vortag ist vorhanden, es sind aber durchaus auch neue Gesichter zu entdecken. Nach den Videos ging es zum Aufwärmen in die Halle, wobei auch Seidl und Wandtke ihren Spaß hatten. Ivans Spezialität ist die Beweglichkeit und so den Gegner zu nerven, in Bewegung zu halten und so Fehler zu erzwingen.Also hieß es für uns, uns aus allen möglichen Situationen uns einzudrehen, und uns darüber bewusst werden, welche vorhandene Situation welche Bewegungsabfolge benötigt, um richtig eingesteht zu sein. Was bei Radu federleicht aussah stellte uns vor die ein oder andere Aufgabe, da man hier besonders aufmerksam sein musste. Am Kopf war der vorherige Tag jedoch genauso wenig vorbeigegangen, wie am Körper.

Nach dem Vormittag endete der Lehrgang und wir haben nicht nur einen Muskelkater mitgenommen, sondern auch neue Techniken, einen Einblick in den Alltag eines Wettkämpfers, deren Training und die Gegneranalyse.  Ebenso wie ein verbessertes Verständnis für gewisse Situationen sowie de Möglichkeiten die erlernten Grundlagen weiter zu üben,auszubauen und für uns selbst zu personalisieren.

Alles in Allem eine Erfahrung wert.

Sophia Gloge


 

Die Abteilung hat 3 neue DAN-Träger - Glückwunsch!

Nach einjähriger Vorbereitungszeit haben Hans-Peter Schwarz, Dr. Jörg Straschewski und Roberto Schmid gestern den Technikteil für den ersten DAN mit Erfolg abgelegt und haben somit die Gesamtprüfung bestanden.

Herzlichen Glückwunsch von der ganzen Abteilung für diesen großen Erfolg. Ihr dürft nun den schwarzen Gürtel mit Stolz tragen.

DAN Fertig

Peter, Jörg und Roberto folgen damit Markus, der bereits im März seine Prüfung mit Erfolg abgelegt hat.

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Die Abteilung hat nun acht 1. Dan-Träger, einen 4. DAN-Träger, einen 5. DAN-Träger und zwei 6. DAN-Träger. Darüberhinaus haben wir mehrere Grün-, Blau- und Braungurte. Ein beachtliches Wissens- und Kompetenzniveau. Ich bin zuversichtlich, dass wir die Zahl unserer  29 DAN-Grade noch weiter erhöhen können..

Norbert Röck ( stolzer 1. Abteilungsleiter)


Monte 2022

Nach über 1000 Tagen war es am 01.07.22 wieder so weit.

Die Freunde der Judoabteilung des TSV Wachendorf fuhren zum Monte.

Wie groß die Sehnsucht nach diesem Highlight war, konnte Florian Burger feststellen der die Anmeldungen entgegennahm. Die anfängliche 4-wöchige Anmeldfrist musste nach knapp 14 Tagen bereits gestoppt werden da die verfügbare Kapazität bereits um 20% überschritten war.

102 Anmeldungen! Damit hatte niemand gerechnet.

Aber anstatt Personen wieder auszuladen wurde von dem Orga-Team um Richard Mantsch und Flo einfach die Planung angepasst, die Einkaufsliste vergrößert und noch extra Stellplatz auf dem Campingplatz in Hirschau gebucht.

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Nach 2 Jahren Abstinenz waren sehr viele Neulinge mit an Bord die innerhalb kürzester Zeit in den Ablauf integriert waren, als wären sie schon immer dabei gewesen.
Die Grills konnten gar nicht so schnell angeworfen werden, wie die freiwilligen Helfer*innen die Salate und das Grillgemüse hergerichtet hatten.
Da kamen die Grillmeister*innen nicht nur wegen der Temperaturen ins Schwitzen.

Man könnte sagen, dass dieser Monte in vielerlei Hinsicht anders war als die mehr als 20-mal an denen die Judoabteilung hier inzwischen ihre Zelte aufschlug.

Aufgrund der großen Anzahl an „Ersttätern“ gab es gefühlt noch mehr glückliche Kinder- und Elternaugen, die dieses Treiben zuvor noch nicht erleben durften.

Auch unsere Jugend übernimmt immer mehr Verantwortung „beim Monte“. Nicht nur, dass sich einige zum Orga-Team gemeldet hatten, unsere Jugendlichen aus der Mittwochs- und Donnerstags-Gruppe übernahmen das Design und die Organisation der diesjährigen Rätsel-Rallye und besetzten alle Rätselstationen.

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Alle Teilnehmer*innen hatten sehr viel Spaß.

Und obwohl oder gerade, weil nicht alles perfekt war, wurde das Engagement unserer Jugendlichen in den höchsten Tönen gelobt. Weiter so!

So ganz nebenbei wurde auch noch ein Rekord aufgestellt. Unser Justus lief den Monte 10x hintereinander hoch und runter.

Jeder der schonmal auf dem Sandhaufen war, kann sich vorstellen was das für eine Leistung ist.

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Auch in diesem Jahr gab es eine Nachtwanderung. Und für alle die bis zum Gipfel des Monte mitgingen hielt der Berg ganz viele Glühwürmchen als besondere Überrraschung parat.

Und als Zugabe noch einen schönen Ausblick über Hirschau.

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Nachdem am Sonntag vormittag alle zusammen halfen, verließen wir den Platz kurz vor 12 Uhr wie wir ihn vorgefunden hatten.

Nicht wenige Eltern und Kinder bedankten sich für die tolle Organisation und das unvergessliche Wochenende.

Das Orga-Team möchte den Dank gerne zurück geben!

Wir haben uns sehr gefreut, dass ihr alle dabei gewesen seid und Spass hattet.

Wir sind schon voller Tatendrang wenn es wieder heißt „Auf zum Monte ‘23“

Euer Orga-Team

Florian Burger

Richard Mantsch

Roland Wenisch

Panja Eckstein

Stefan Erler

Gregor Baumgärtel

Lena Eckstein

Martin Hirsel

und ich 😁

                                                                                               Jörg Baumgärtel (07/2022)


 

Kata-EM und EJU-Awards 2022

Rijeki in Kroatien war der Austragungsort für die Kata Europameisterschaften 2022. Am 14. und 15. Mai trafen sich dort Europas beste Kata-Sportler.

Magnus Jezussek und Stefan Bernreuther waren in ihrer Funktion als Mitglieder der EJU Kata-Kommission vor Ort.

Als Kommissionsmitglieder haben beide eine wichtige Supervisonsfunktion. Im daran angeschlossenen Lehrgang fungierten beide als Referenten für die europäischen Athleten.

Hier mehr erfahren.


Schon wieder Glückwunsch

Unser langjähriger Judoka Timo Weimann, der als kleiner "Stepke" in der Judoabteilung angefangen hat und jetzt fast volljährig ist, hat die Prüfung zum Braungurt mit Erfolg abgelegt. Timo ist nicht nur engagiert und begeistert im Training, er wurde sogar zum Jugendvertreter gewählt.

Die Abteilung wünscht Dir alles Gute in Deinem weiteren (Judo)-Leben und mach weiter so. Der DAN kommt in Reichweite.

Dein "alter" Trainer Norbert Röck

 Timobraun


Bewegt Älter werden mit Judo

Das Konzept „Bewegt Älter werden mit Judo“ zielt vor allem auf die nicht mehr ganz so jungen Judoka ab. Ebenso auf Wiedereinsteiger und Spätberufene.

„Denn das intensive Judo Training ist in der Regel für sportlich untrainierte Menschen zu anstrengend und daher nicht attraktiv, um im Alter bei diesem Sport zu bleiben oder mit dieser Sportart zu beginnen. Viele erfahrene Judoka müssen im Alter mit dieser Sportart aufhören, da Judo als gelenkbelastender Sport gilt. Um Judo auch attraktiver für ÄLTERE zu gestalten, ist es notwendig, altersgemäßes Training für diese Zielgruppe anzubieten.“

Soviel zur Theorie....

Wie so ein Training in der Praxis aussieht wurde durch Florian Burger eindrucksvoll vorgeführt.

Ein Zirkeltraining bei dem die Steigerung der Kondition und Koordinationsfähigkeit ebenso wenig zu kurz kam wie das grundlegende Judo-Prinzip „Siegen durch Nachgeben“. Das ganze verbunden mit diversen Judo-Techniken im Stand und Boden forderte alle Junggebliebenen unserer Breitensportgruppe und der Spaß kam auch nicht zu kurz.

Da kommt es dann auch schon mal vor, dass sich der eine oder anderer an so einem Abend auch mal hängen lässt oder auf den Arm genommen wird.

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Jörg Baumgärtel


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63-jährige legt Räuber auf´s Kreuz

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Lehrgang mit Wieneke und Klocke


Spaß im Kühlen Nass

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Rückblicke in das damalige Dienstagstraining

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Bilder vom Outdoor-Training, ja sowas gibt´s


Spektakuläre Bilder sind auch HIER versteckt


Einige unserer Judopokale ...

Judopokale


Zwei gute Freunde ...

jonas_und_felix

... hier geht's zur Sache!

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Bilder vom Katalehrgang mit Klaus Hanelt


Die Montagsgruppe beim Üben von Übergängen von Stand zu Boden

Trainingsschluß........

 

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