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Hier ist (wieder) was los!

Seit Juni dürfen auch die Judoka wieder ihrem Sport nachgehen und das tun sie auch.

„Ich bin mal gespannt ob überhaupt jemand kommt“ war ein Gedanke, der dem einen oder anderem Trainer im Kopf herum ging als es hieß, es geht wieder los.

Monatelang hatten wir „unsere“ Kinder nicht gesehen und daher war die Spannung groß, wie viele überhaupt kommen würden, wenn wir über die Signalgruppen den Startschuss zum Wiedereinstieg geben.

Manche Trainer haben sogar tagelang am Telefon zugebracht, um alle Schützlinge persönlich wieder ins Training einzuladen. Und nicht wenige Eltern haben sich für dieses Engagement sehr bedankt.

 

Und dann war sie da, die Woche der Wahrheit.

Die Halle wurde aufgesperrt und fast alle waren gekommen. Große und Kleine, Alte und Junge, Anfänger, Schnupperer und Altgediente.

Die Sorge, dass vieles, von dem bereits gelernten wieder in Vergessenheit geraten war, erwies sich als unbegründet. Sobald die Füße die Matten berührten und die ersten Rollen und Würfe gemacht waren, stellte sich die Routine wieder ein und die Sicherheit kehrte zurück.

Sogar so gut, dass wir als Judoabteilung beschlossen haben, direkt dort weiterzumachen, wo viele Judoka im vergangenen Oktober so unsanft durch Corona unterbrochen wurden.

 

Vorbereitung zur Gürtelprüfung!

Und um nicht wieder durch steigende Inzidenzen ausgebremst zu werden, haben wir die Prüfungen während des regulären Trainings abgenommen. Dies war durch die Begleithefte des DJB, in denen jeder Judoka sein Können selbst einschätzen kann möglich. Hier konnten die Trainer die gezeigten Leistungen dokumentieren und somit rückte das Ziel, der nächste Gürtel in greifbare Nähe.

Auch den Trainern liegt die Entwicklung der Judokas am Herzen und so wurde kurzerhand beschlossen, dass wir auch in den Ferien ein Training anbieten, dass nur um wenige Einheiten reduziert wurde.

Somit haben bereits mehr als 20 Judoka aller Altersklassen ihre Kyu-Prüfungen bestanden und bis zum Ende der Ferien werden noch einige dazukommen.

Für die Trainer bedeutete dieses Vorgehen zwar einiges an Mehraufwand, schließlich mussten Ergebnisse über einige Wochen dokumentiert und gesammelt werden. Die Judopässe mussten gesucht, gefunden und abgegeben werden und zu guter Letzt müssen natürlich auch die Prüfungsgebühren eingesammelt und bei Bedarf auch neue Gürtel, Begleithefte für den nächsten Kyu-Grad, Urkunden und Prüfungsmarken bestellt werden.

Das ist deutlich einfacher, wenn die Prüfung an einem festgelegten Tag stattfindet.

Aber das Leuchten in den Augen der Prüflinge, wenn der Trainer zum Bestehen der Prüfung gratuliert, macht den Aufwand mehr als wett.

Alles in allem kann man sagen, dass der Wiedereinstieg gelungen ist.

Wir haben sogar erste Neuanmeldungen zu verzeichnen!

Jörg Baumgärtel


Was wir so machen

Es ist nach außen hin ziemlich ruhig geworden um unsere Judoabteilung.

  • Unter normalen Umständen hätten wir in diesem Jahr bereits die Teilnahmebescheinigungen für das Judo-Sportabzeichen überreicht.
  • Wir hätten auch schon sehr viel Spaß bei unserem Übernachtungsfest gehabt.
  • Vielleicht wären auch Gürtelprüfungen abgehalten worden und viele Judoka hätten neue Farben um den Bauch gebunden.
  • Wir wären auch dabei die ersten Anmeldungen für unser Monte-Zeltlager anzunehmen und die Planungen dafür würden auf Hochtouren laufen.
  • Vor allem würden wir an fünf Tagen pro Woche bis zu 10 Trainingseinheiten für alle Altersklassen anbieten.

All das ist nicht geschehen und kann aktuell auch nicht stattfinden.

Und darum ist es auch auf den Signal-Kanälen sehr ruhig geworden. (Der eine oder andere ist darum vielleicht auch ganz froh 😉)

 

Damit das nicht so bleibt arbeitet die Leitung der Judoabteilung und alle Ehrenamtlichen im Hintergrund.

Aktuell planen wir, sofern das möglich ist, unseren Wiedereinstieg. Dabei werden Trainingspläne erstellt und mit den Übungsleitern abgestimmt. Soviel sei schon mal verraten, das Trainingsangebot wird wohl nicht reduziert. Vermutlich wird es sogar erweitert.

Es gibt auch sehr viele Anfragen für Schnuppertrainings so das wir keine Angst wegen fehlenden Nachwuchses zu haben brauchen.

Damit geht es uns deutlich besser als anderen Vereinen oder Abteilungen.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Mitgliedern bedanken, die uns in dieser schweren Zeit die Treue halten und mit uns gemeinsam dem Restart entgegenfiebern!

 

In der Zwischenzeit…

Vor kurzem hatten wir eine Umfrage gestartet, um zu erfahren bei welchen Aktivitäten außerhalb des Dojos ein Interesse bestünde.

Aus 24 abgegeben Stimmen kristallisierten sich die Favoriten Hochseilgarten, Bogenschießen und Kanu fahren heraus.

Die Planungen hierfür laufen und wir werden uns rechtzeitig über Signal in den Gruppen melden, sobald wir uns mit einem geeigneten Anbieter verständigt haben.

Natürlich haben wir auch schon Ideen wie wir den Wiedereinzug in unsere neue, alte Halle in Wachendorf gebührend feiern werden. Lasst euch überraschen 😉

 

Was es sonst noch zu sagen gibt…

Unsere Trainer und Assistenten stellen sich vor

Diese haben in der trainingsfreien Periode auch etwas mehr Zeit in sich zu gehen und so entstanden viele Interviews mit interessanten und teilweise auch überraschenden Einblicken.

Jeden Monat findet sich hier eine sehr private Trainervorstellung und so kann man uns während der Pandemie sogar besser kennen lernen als es auf der Matte oder am Rande eines Trainings möglich ist.

https://www.tsv-wachendorf.de/sportabteilungen/judo/trainingszeiten-trainer

 

Sportkleidung ist weiterhin bestellbar

Natürlich ist es auch während der aktuellen Einschränkungen möglich die Sportkleidung zu bestellen.

Der Online-Shop funktioniert und die Ware kommt bis vor die Haustür. Selbstverständlich kontaktfrei und nach Terminabstimmung.

https://www.tsv-wachendorf.de/images/pdf/judo/Bestellung_Vereinskleidung_Judo.pdf

 

So bleiben wir in Verbindung

Ein paar Möglichkeiten in Kontakt zu bleiben haben wir hier zusammengefasst.

HIER klicken!

Bleibt gesund und uns gewogen!

Die Judo-Abteilung arbeitet im Hintergrund mit großem Engagement daran, dass wir uns, sobald es wieder zulässig ist mit einem passenden Konzept wieder sehen können.

Eure Judo-Abteilung

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(Das Bild entstand am Rande einer Braungurtprüfung aus 07/2018)


Bewegt Älter werden mit Judo

Das Konzept „Bewegt Älter werden mit Judo“ zielt vor allem auf die nicht mehr ganz so jungen Judoka ab. Ebenso auf Wiedereinsteiger und Spätberufene.

„Denn das intensive Judo Training ist in der Regel für sportlich untrainierte Menschen zu anstrengend und daher nicht attraktiv, um im Alter bei diesem Sport zu bleiben oder mit dieser Sportart zu beginnen. Viele erfahrene Judoka müssen im Alter mit dieser Sportart aufhören, da Judo als gelenkbelastender Sport gilt. Um Judo auch attraktiver für ÄLTERE zu gestalten, ist es notwendig, altersgemäßes Training für diese Zielgruppe anzubieten.“

Soviel zur Theorie....

Wie so ein Training in der Praxis aussieht wurde durch Florian Burger eindrucksvoll vorgeführt.

Ein Zirkeltraining bei dem die Steigerung der Kondition und Koordinationsfähigkeit ebenso wenig zu kurz kam wie das grundlegende Judo-Prinzip „Siegen durch Nachgeben“. Das ganze verbunden mit diversen Judo-Techniken im Stand und Boden forderte alle Junggebliebenen unserer Breitensportgruppe und der Spaß kam auch nicht zu kurz.

Da kommt es dann auch schon mal vor, dass sich der eine oder anderer an so einem Abend auch mal hängen lässt oder auf den Arm genommen wird.

bewegt

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Jörg Baumgärtel


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