Bilder / Berichte

Jörg klettert!

Liebe Judoka (große, mittlere und kleine), liebe Eltern,

leider hat uns Corona immer noch feste im Griff.

Unserer Trainings können nicht stattfinden und ein weiterer fester Bestandteil unseres Veranstaltungskalenders, das große Zeltlager am Monte kann nicht stattfinden. Da habe ich angefangen mir zu überlegen was ich stattdessen an diesem Wochenende tun könnte. Schließlich ist es ja bereits freigehalten. An diesem Tag werde ich klettern gehen, Bogen schießen und Disc-Golf spielen.

Ein befreundeter Kletterwald hat nämlich gerade ähnliche Probleme, nur dass der von den Einnahmen leben muss. Und als wir uns so unterhalten haben kam uns die Idee das wir uns gegenseitig helfen könnten.

Das sieht folgendermaßen aus (Details siehe unten):

Für den 04.07.2020 sind beim Kletterwald Strassmühle für uns 50 Gurte zum Klettern reserviert!

Wenn sich mehr als 10 Personen mit dem Kennwort: Judo bei ihm anmelden, bekommen alle 10% Nachlass, auch wenn wir nicht als Gruppe dort buchen. Jeder meldet sich selbst bis zum 13.06. telefonisch oder per Mail an und rechnet auch direkt mit dem Kletterwald ab. Schließlich ist es keine Vereinsveranstalltung!

Zusätzlich können wir auch Bogenkurse buchen oder Disk-Golf spielen. Direkt nebenan gibt es auch ein Lokal mit Biergarten.

Eigentlich stehen nur noch 48 Gurte zur Verfügung denn ich werde auf jeden Fall mit meinem Sohn dort sein. ;-)

Ich würde mich riesig freuen, wenn der ein oder andere ebenfalls an diesem Samstag dort vorbeikommt und man sich zufällig (unter Einhaltung der geltenden Abstandsregeln!) über den Weg läuft. Dabei kann man sich bestimmt auch mal darüber unterhalten wie es denn weiter geht mit unserer Abteilung, der -Kleidung, was so geplant ist und was wir zu beachten haben.

Corona ist kein Spaß, aber gemeinsam kommen wir da durch.

Viele Grüße euer

Jörg Baumgärtel


JUDO - Joggen-Unkrautjäten-Dominospielen-Ostereierfärben

So sieht es momentan aus.

Alles abgesagt, alles geschlossen, keine direkten Kontakte, Stillstand. Dazu ungewiss wie lange noch. Bleiben wir gesund? Wie geht es weiter?

 

Nur Mut, es gibt immer Wege und Mittel.

Durchatmen, Kraft schöpfen, Neues ausprobieren, Chancen nutzen, improvisieren, entschleunigen, zusammenhalten. Ruhe bewahren. Regeln einhalten und auf andere achten.

Mit unseren Judoprinzipien werden wir auch abseits der Matte die Lage im Griff behalten.

 

Durch die momentan ruhenden Aufgaben als Abteilungsleiter habe ich gemerkt, wie viel freie Zeit ich auf einmal zur Verfügung habe. Ich nutze sie zum Spazierengehen und habe mal wieder ein Buch gelesen, welches sich nicht mit Judo befasst. Auch nicht schlecht!

Einfach mal das Nichtstun im Liegestuhl genießen. Dabei habe ich nicht einmal ein schlechtes Gewissen. Ist halt so. Faul sein. Sonne tanken. Mal die Umgebung spüren.

Die Vögel zwitschern wild durcheinander und am blauen Himmel ist kein einziges Flugzeug zu sehen. Unglaublich! Der Duft des Frühlings liegt in der Luft und Bratwurst-Grillaroma.

Natürlich habe ich schon wieder neue Ideen für die zukünftige Trainingsgestaltung im Kopf. Apropos Kopf, bald werde ich mir einen Zopf flechten können ein Frisörbesuch wäre dringend nötig. Macht aber nichts! Ist halt so. Wird schon wieder. Alles O.K.

 

Leider langweilen sich meine Judobücher im Regal. Zum Trost habe ich sie nach Thema und Größe geordnet und ihnen versprochen, dass bestimmt bald wieder Normalität einkehrt.

Bleibt gesund!

Norbert Röck

-Abteilungsleiter Judo-

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Dr. Stefan Bernreuther neues Mitglied der EJU-Kata-Kommission

Die beiden Mitglieder der BJV-Kata-Kommission Stefan Bernreuther und Magnus Jezussek waren an diesem Wochenende (29.2/1.3.) beim EJU-Turnier in Brüssel im Einsatz.

Im Zuge des anhängigen alljährlichen Kata-Semiars wurde Stefan Bernreuther als neues Mitglied der EJU-Kata-Kommission vorgestellt.
Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle von der gesamten BJV-Kata-Kommission und viel Erfolg bei der neuen Aufgabe.

Text: Heike Betz

Bild: Magnus Jezussek

Stefan EJU


Was ist Judo? PUR+ erklärt

Am 14.02.2020 beschäftigte sich das beliebte Kinder- und Jugendmagazin PUR+ des ZDF mit dem Thema Judo - mehr als nur Kampf?

Moderator Eric erhält einen Tag lang intensives Training von niemand anderem als dem erfolgreichsten deutschen Judoka und Olympiasieger Frank Wieneke. Den Breitensportlern unter uns ist Frank durchaus bekannt vom jährlichem Doppellehrgang zusammen mit Ulli Klocke in Bubenreuth. Auch das Judo die am weitesten verbreitete Kampfsportart der Welt ist und seit 1964 bei den Olympischen Spielen ausgetragen wird erfährt man in diesem knapp 30 minütigen Beitrag. Und, ebenfalls ein wichtiges Thema, Judo kann erfolgreich von Menschen mit körperlichen Einschränkungen betrieben werden.

Alles in allem ein sehr gelungener Bericht, und ob Eric am Ende des Tages ein 30 sekündiges Randori durchhält, erfahrt ihr hier.

Markus Oliver Schweda


Das Training der Erwachsenen in der neuen Halle

Auch in unserer „neuen“ Halle beginnt das Training der Junggebliebenen mit dem aufwärmen.

Natürlich ist das richtige Fallen auch im neuen Jahr wesentlicher Bestandteil des Judo und so wird das auch fleißig geübt. Und da das auch ohne Partner geht, kommt es dann schon mal vor das ganz viele Judoka gleichzeitig auf dem Rücken liegen.

Ehe man es sich versieht werden da dann so ganz nebenbei auch Falltechniken geübt die zur Erlangung des 5. DAN nötig sind.

Glauben Sie nicht? Einfach mal vorbeigekommen und mitmachen. Das macht Spaß und hält jung.

Jörg Baumgärtel

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40 Jahre Judo in Wachendorf

Am 23.11.2019 feierte die Judoabteilung des TSV Wachendorf ihr 40-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass überreichten der Geschäftsführer des BJV Florian Ellmann, dessen Judowurzeln bei eben diesem Verein liegen, sowie der stellvertretende Bezirksvorsitzende Günter Kraus der Abteilung die Ehrenurkunde zum 40-jährigen Bestehen.


Florian Ellmann, Jürgen Müller, Norbert Röck, Rainer Gilly, Dr. Stefan Bernreuther, Günter Kraus


Von Mumien, fliegenden Bananen und einer Entenjagd

Wenngleich das Wetter in diesem Jahr am Monte Zeltlager eher saumäßig durchwachsen war, so bedeutete dies nicht dass es keine Safari geben würde – bei schönem Wetter kann ja jeder!

Unser guter Vorsatz wurde belohnt und Raijin (japanischer Wettergott) hatte dem Unwetter eine Pause verordnet. Pünktlich zum Beginn des Wettkampfs öffneten sich die Wolken und die Sonne blinzelte hindurch. Sogleich begannen auch die Spiele für alle drei Gruppen mit derselben Aufgabe: Hampelmänner zum Aufwärmen. Danach stoben die Gruppen in verschiedene Richtungen davon, ihren Aufgaben entgegen. Da gab es die Mumie, welche aus Obis (Judogürtel) zu binden war und sich danach aus denselben auf Zeit befreien musste, wobei jeder fallende Gürtel Punktabzug bedeutete. Dann die weiße Frau auf dem Monte, welche mit Zahlen- und Gedichtsrätseln die Bergsteiger auch mental zum Schwitzen brachte, das weite Sandfeld, wo mit einfachsten Mitteln auf Zeit Sandburgen zu bauen waren, und zwischendurch immer wieder Körperertüchtigungen. Dank der immer mehr strahlenden Sonne wurde die Angelegenheit nun doch auch langsam Schweißtreibend. Zum Glück gab es da auch eine nasse Aufgabe: Enten jagen. In einem Becken des Freibads mussten Gummi-Enten durch Wellenbewegungen von einem Beckenende zum anderen gescheucht werden. Obgleich man dadurch schon schön nass wird, so ließen sich einige nicht davon abhalten gleich ganz einzutauchen um mit vollem Körpereinsatz zu arbeiten.

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Vollen Körpereinsatz erforderte auch eine andere Aufgabe, doch zuvor musste das notwendige Sportgeräte einsatzbereit gemacht bzw. gegessen werden. Wir sprechen von Bananen. Die kleine Stärkung zwischendurch war willkommen, wenngleich schon das Schälen der Südfrucht für einige Teilnehmer eine Herausforderung war. Dann ging es zur Sache, die Schale so weit wie möglich zu werfen. Viele Varianten wurden ausprobiert, wertvolle Tipps gegeben, und auch Zaungäste wurden von dem Spektakel angezogen. Wie wirft man nun die Schale? Gerollt? Flach? Schleudernd? Hoher Anstellwinkel? Viel oder wenig Anlauf? Die Ergebnisse waren oftmals überraschend, und dann Emil S. – mann, was für ein Wurf! 17,8 Meter flog die Schale, und Google liefert kein vergleichbares Ergebnis, somit beanspruchen wir nun den Weltrekord!!

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Bevor nun die Teams wieder ins Ziel einlaufen konnten mussten noch während der Tour Gegenstände für den Bau von Musikinstrumente gesammelt werden. Einzug erfolgte dann unter der Darbietung von Lieder, begleitet durch Musik gespielt auf den selbst gebauten Instrumenten. Prompt öffnete der Himmel dann auch wieder die Schleusen nachdem die letzten Töne verklungen waren. Irgendwie erinnerte dies an eine Geschichte von einem Barden, welcher von langer Zeit in einem kleinen, uns wohl bekanntem gallischem Dorf lebte…

Markus Oliver Schweda


Rückblick

HIER ein kurzer Jahresrückblick von Jörg Baumgärtel.

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Unser Weg zum C-Trainer-Schein

Wie alles begann: Nobby stellte uns bei der Übungsleiter-Sitzung im Herbst sein Jahreskonzept vor.
„Im Frühjahr beginnt der Judo C-Trainer-Lehrgang. Wer nimmt teil? …Roberto, Flo, Peter, Jörg, Oli....?“
Zunächst sträubte ich mich noch, die beiden Erstgenannten hatten keine Wahl. Schließlich meldeten wir uns alle an, wobei Oli leider außen vor blieb, da er zum Zeitpunkt der Anmeldung nicht da war. Mist, da haben auch wir gepennt. Nun waren wir also ein Quartett.
Im Februar ging es los mit der E-Learning-Plattform. Bei einem Blick auf die Teilnehmer wurde uns Alten schon mulmig: viele junge Judoka, teilweise sogar mit Ligaerfahrung und dann noch diverse Dan-Träger - das konnte ja lustig werden!  Und dann stand im März das erste Trainingswochenende in Ingolstadt an. Was uns dort alles im Keidel-Keller erwarten würde?! Ob da drei Anzüge reichen würden?

Zuerst hat uns Jens Keidel freundlich empfangen, um uns danach beim Judo einzuschätzen.
Also Uchi Mata, Befreiung aus der Beinklammer und Stand-Randoris waren angesagt.
Der Kommentar von Jens: "Der Roberto macht das mit seinen künstlichen Hüften ganz ordentlich!"
Das Fallen auf einem Schwingboden ist auch etwas ganz anderes. Auf unserer Wachendorfer Panzerplatte hätten wir den Kurs nicht ohne Chiropraktiker überlebt. Leider ist in Wachendorf diesbezüglich keine Abhilfe in Sicht - sieht also schlecht aus mit dem Judo Plus 60-Konzept.

Am Wochenende wurden uns auch unseren Lehraufgaben zugelost. Wir hatten es mit Festhalte-, Fall-, Übergang-Stand-Boden- und Würgetechniken ganz brauchbar erwischt.

Fazit des Wochenendes: Was haben wir uns da bloß vorgenommen?!?

Bis zum nächsten Einsatz in Ingolstadt war Theorie mit E-Learning über das Portal und die fachliche und mentale Aufarbeitung des Wochenendes angesagt. Eine Lehrprobe zusammen zu stellen war für uns alle eine Herausforderung, da die Vorgaben nicht klar umrissen waren.

Dann Ende April ging es für fünf Tage am Stück wieder nach Ingolstadt. Um uns die An- und Abreise zu sparen buchte ich eine Unterkunft, die sich leider doch als sehr sanierungsbedürftig herausstellte. Sportlich waren die fünf Tage auch eine Herausforderung. Täglich sechs Stunden Sport waren toll für die „Gewichtsreduktion“. Volles Programm mit faszinierendem Faszientraining, Tabate-Training oder „Wie schaffe ich es nach 4 Minuten platt zu sein?“ und dem „einsamen Ringer“, der am Ende zwar fertig aber alles andere als einsam war. Die 30 Trainer-Anwärter im Alter zwischen 17 und 65 wurden zu einer tollen Gruppe, die sich gegenseitig unterstützte. Bei so vielen Individualisten eine erstaunliche Gruppendynamik.

In den fünf Tagen wurden auch unsere Lehraufgaben besprochen. Wir haben es etwas zu gut gemeint und mussten unsere Programme deutlich kürzen, war etwas zu viel für die 20 Minuten der Lehrprobe.
Jens hat uns Wachendorfern eine gemeinsame gründliche Systematik attestiert. An dieser Stelle ein Danke an alle unsere bisherigen Trainer.
Vor unserem letzten Einsatzwochenende im April in Ingolstadt testeten wir alle unser Programm in unseren Gruppen und erledigten den Feinschliff. Mein Fazit daraus war, authentisch zu bleiben und eher weniger Programm hineinzupacken, sonst kann im Übereifer der Schuss nach hinten losgehen. Dann folgte unser letztes Wochenende bei Jens im Mai - mit unserer Lehrprobe!

Wir haben uns in der ersten Gruppe eingetragen, um es schnell hinter uns zu bringen. Prüfer war Florian Ellmann von BJV und Georg Schels aus Abensberg. Der Einsatz und Aufwand hat sich gelohnt: Unsere Lehrproben liefen allesamt sehr gut, wir Wachendorfer wurden ausdrücklich gelobt und waren stolz wie Bolle! Alle 30 Teilnehmer haben die praktische Prüfung bestanden. Nun stand als letzte Hürde die Kampfrichterschulung am darauf folgenden Wochenende bei Sven Keidel (wo sonst als in Ingolstadt?) an. Mein Auto fährt mittlerweile den Weg von selbst! Auch hier hat sich eine tolle bunte Truppe aus 45 Judoka aus allen Richtungen von Süddeutschland zusammengefunden, darunter natürlich viele Bekannte aus unsere C-Trainer-Ausbildung.

Im Juni dann der letzte Schritt: die theoretische Prüfung. Zeitgemäß wurden die Fragen zu den folgenden Themen im Internet gestellt:

- Trainingsmethodik
- Medizinische Aspekte
- Judobegriffe

- Rechtliches

Nach der letzten Eingabe und entsprechender Aufregung dann die erlösende Nachricht, mit der dieses Kapitel endete:
Unser Quartett bestanden! Der Aufwand hat sich gelohnt!

Abschließend ist noch zu erwähnen, dass die Kosten der Kurse von der Sportförderung getragen werden. Also insgesamt ein rundes Paket. Die Ausbildung war interessant und wird unsere Judoka beim Training beim TSV Wachendorf und uns als Trainer persönlich weiter bringen.

Vielen Dank für diese tolle Chance!

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 Peter Schwarz


„Breitensport mit anfassen“ oder „Wie ich zum Judo kam“

Gerade stehe ich auf der Matte und frage mich warum ich mir nichts leichteres ausgesucht habe um mein Bewegungsdefizit zu kompensieren.

„Mit fast fünfzig Lenzen muss man sich doch nichts mehr beweisen“ denke ich und weil ich nicht aufgepasst habe liege ich plötzlich auf dem Boden und ein anderer Judoka (keineswegs jünger) auf mir drauf.

Es beginnt ein wildes Gerangel bei dem mal der eine, mal der andere die Oberhand gewinnt. Sich immer am Boden wälzend und die Gelegenheit suchend einen Vorteil zu erarbeiten um seinem „Gegner“ zu würgen, das Ellenbogengelenk zu hebeln oder ihn so fest zu halten, dass er keine Chance mehr sieht und aufgibt.

Angefangen hatte es damit, dass ich meinem Sohn mit damals 7 Jahren beim Training zugesehen habe und ihn wohl mit einem etwas wehmütigen Blick in den Augen darum beneidete das er Judo lernen darf was mir in diesem Alter nicht vergönnt war.

Dieser Blick war es vielleicht, der Norbert Röck (Leiter Abteilung Judo) dazu veranlasst hat mich einzuladen an einem Erwachsenentraining teilzunehmen und es einfach mal auszuprobieren.

Als ich an diesem Abend vor nun inzwischen 4 Jahren die Umkleidekabine betrete habe ich ein mulmiges Gefühl. Fast 20 Judoka stehen da über alle Schüler- und Meistergrade hinweg und begrüßen mich offen und freundlich. Bei diesem, meinem ersten Training habe ich sofort unzählige Paten die sich aufopfernd um mich kümmern und mit ihrem Können jeden meiner Fehler kompensieren und mir helfen. Niemand macht sich darüber lustig das ich kaum einen Purzelbaum zustande bringe und bereits nach 10 Minuten am keuchen bin wie eine alte Dampflock.

Im Laufe des Abends erfahre ich zum Beispiel das sehr viele der Anwesenden über ihre Kinder zum Judo gekommen sind (ähnlich wie ich). Der Muskelkater in der folgenden Woche war mörderisch aber bei jedem mal, wenn mich der Schmerz durchfuhr musste ich daran denken wieviel Spaß ich dabei hatte mich auf dem Boden zu wälzen und von anderen auf die Matte werfen zu lassen. Vor allem dachte ich daran wie Stolz ich war als ich an diesem Abend selbst einen anderen Judoka ausheben und werfen konnte und das nahezu mühelos.

Mein Übungspartner und ich stehen auf nachdem die Übung beendet ist. Schnaufend und verschwitzt stehen wir da und freuen uns das alles gut geklappt hat. Nach dem Training findet sich bestimmt noch Zeit bei einer Hopfenblüten-Kaltschale darüber zu philosophieren wie die Technik noch effektiver angewendet werden kann oder was man noch verbessern könnte. Gemeinsam mit unserem „jüngsten“ Neuzugang (65) beschließen wir den Abend und freuen uns bereits auf den nächsten gemeinsamen Abend.

Jörg Baumgärtel

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Bewegt Älter werden mit Judo

Das Konzept „Bewegt Älter werden mit Judo“ zielt vor allem auf die nicht mehr ganz so jungen Judoka ab. Ebenso auf Wiedereinsteiger und Spätberufene.

„Denn das intensive Judo Training ist in der Regel für sportlich untrainierte Menschen zu anstrengend und daher nicht attraktiv, um im Alter bei diesem Sport zu bleiben oder mit dieser Sportart zu beginnen. Viele erfahrene Judoka müssen im Alter mit dieser Sportart aufhören, da Judo als gelenkbelastender Sport gilt. Um Judo auch attraktiver für ÄLTERE zu gestalten, ist es notwendig, altersgemäßes Training für diese Zielgruppe anzubieten.“

Soviel zur Theorie....

Wie so ein Training in der Praxis aussieht wurde durch Florian Burger eindrucksvoll vorgeführt.

Ein Zirkeltraining bei dem die Steigerung der Kondition und Koordinationsfähigkeit ebenso wenig zu kurz kam wie das grundlegende Judo-Prinzip „Siegen durch Nachgeben“. Das ganze verbunden mit diversen Judo-Techniken im Stand und Boden forderte alle Junggebliebenen unserer Breitensportgruppe und der Spaß kam auch nicht zu kurz.

Da kommt es dann auch schon mal vor, dass sich der eine oder anderer an so einem Abend auch mal hängen lässt oder auf den Arm genommen wird.

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Jörg Baumgärtel


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Bilder vom Outdoor-Training, ja sowas gibt´s


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Zwei gute Freunde ...

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... hier geht's zur Sache!

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Die Montagsgruppe beim Üben von Übergängen von Stand zu Boden

Trainingsschluß........

 

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