Bilder / Berichte

Wir sind wieder zu Hause

Fast 2 Jahre konnten wir aufgrund der Sanierung unserer Räumlichkeiten nicht in „unserer“ Halle in Wachendorf trainieren.

Seit Mitte September sind wir wieder zu Hause und dies haben wir zum Anlass genommen eine kleine Einweihungsfeier zu machen.

Klein trifft es aber nicht so richtig. Über 100 Eltern, Kinder und Jungendliche nahmen an den vielfältigen Möglichkeiten Teil, den Wiedereinzug entsprechend zu feiern.

Jörg1

Im Eingangsbereich zur Halle wurde die Einhaltung der 3G-Regeln von Dr. Jörg Straschewski überprüft und Kontaktdaten aufgenommen

Unsere Kinder- und Jugenschutzbeauftragten (Viet Kunze und Martin Hirsel) hielten Informationen bereit zum Thema Sexualisierte Gewalt und wie wir uns in der Judo-Abteilung mit dem Thema beschäftigen und was wir dafür tun um ein sicheres Trainingsumfeld ohne Angst bieten zu können. Das alle ehrenamtlich Tätigen ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorgelegt haben und sich gesamtheitlich zum Ehrenkodex des DJB bekennen ist nur ein Teil im Rahmen der Prävention.

Das die Kinder bei uns im Mittelpunkt stehen wird auch dadurch verdeutlicht, dass gemäß unserer Judo-Ordnung wieder ein Jugendvertreter von allen Anwesenden zwischen 10 und 18 Jahren gewählt wurde.

Herzlichen Glückwunsch an Timo Weinmann zur Wahl für diese verantwortungsvolle Aufgabe. Er setzte sich damit knapp gegen Noah Lankes durch.

Damit wurde Jonas Röck abgelöst, der das Amt bisher innehatte. Vielen Dank auch an dieser Stelle für den erbrachten Einsatz.

Jörg2

In der großen und kleinen Halle wurden nach den offiziellen Teilen unsere Judoka, interessierte Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern auf die Matte gebeten.

Dabei gab es Spiele für Jung und Alt, Judowerte wurde im Rahmen eines Trainings demonstriert und Fallübungen wurden vor allem auch den Eltern gezeigt. Da staunten manche Erwachsenen nicht schlecht, was ihre Sprösslinge so drauf haben.

Perfekt durch das Programm wurde durch Roberto Schmid, Florian Burger, Peter Schwarz und Dr. Jörg Straschewski geführt.

Jörg3

Für einen tieferen Einblick in des Thema Wettkämpfe, Regeln und Kommandos sowie Wertungen, Strafen und Abläufe konnten wir den Ligabeauftragten des Bayerischen Judoverbands Dirk Matiack gewinnen der noch dazu als Wettkampfrichter, die Theorie gleich bei einem Randori (Übungskampf im Judo) in die Praxis umsetzte. Dabei wurde er durch Melissa Schiffermüller tatkräftig unterstützt.

Jörg4

Da der Anlass für die „Feier“ die Wiedereröffnung unserer Trainingsstätte war, hatte sich Marktgemeinderat und Ehrenmitglied der Judoabteilung Jürgen Müller bereit erklärt durch die Räumlichkeiten und über das Gelände zu führen. Dabei gab es viel Interessantes und Unterhaltsames zu erfahren.

Jörg5

Im ehemaligen Gastraum der Sporthalle informierte Norbert Röck über alles rund um die Judoabteilung, unsere Ziele, unser Selbstverständnis, wie Prüfungen bei Judo ablaufen und wie sich ein Judoka im laufe seines Sportler-Lebens entwickelt. Dabei gab es auch historische Dokumente zu bestaunen und die Eltern erfuhren was wir neben dem Training so machen, wie Beispielweise unser beliebtes Monte-Zeltlager und das legendäre Übernachtungsfest.

Dabei konnte ich auch etwas über Vereinskleidung und die Bestellabwicklung erzählen, unser Kommunikationskonzept über Signal und die Homepage vorstellen.

Es wurden auch viele Fragen von Eltern gestellt und wir hatten das Gefühl, alle zufriedenstellend beantworten zu können.

Jörg6

Dank all dieser Ehrenamtlichen und den helfenden Kindern, Jugendlichen und Eltern war das Spektakel ein voller Erfolg und wir konnten die Halle pünktlich um 13:00 Uhr hinter uns abschließen.

Jörg Baumgärtel (10/2021)


Endlich!

Fast auf den Tag genau 2 Jahre ist es nun her dass wir aus unserer "guten alten Halle" in Wachendorf ausgezogen sind und im Keglerheim eine Behelfsunterkunft für unsere Trainings gefunden haben. Immer wieder kamen Fragen auf: Wann ist es denn nun endlich soweit? Wann können wir wieder zurück nach Wachendorf? Warum dauert das so lange - wir sind doch nicht BER!

Umso überraschender dann die Information dass wir das Keglerheim bis zum 16. Oktober zu räumen haben und bis dahin in die neue Halle umgezogen sein müssen. Knapp eine Woche Vorlaufzeit wurde uns gegeben unsere 200qm Mattenfläche sowie Hilfmaterialien von A nach B zu bringen.

Doch wie schon beim vorherigen Umzug, auch hier das Motto "Viele Hände, schnelles Ende". Das Montagstraining der Breitensportgruppe wurde für den Umzug geopfert und eine kleine Flotte an PKWs mit Anhänger sowie ein kleiner LKW wurden ruck-zuck mit Material gefüllt und wenig später auch schon wieder vor Ort entladen und verstaut. Nach knapp zwei Stunden war die Arbeit getan und die neuen Räume inspiziert, schließlich sollte der Trainingsbetrieb auch gleich am Mittwoch weitergehen. Und somit sind wir wieder dort wo alles vor etwas mehr als 40 Jahren angefangen hat - hoffen wir dass wir nicht wieder so schnell ausweichen müssen.

Judo Halle Neu 2021

Markus Oliver Schweda


Hier ist (wieder) was los!

Seit Juni dürfen auch die Judoka wieder ihrem Sport nachgehen und das tun sie auch.

„Ich bin mal gespannt ob überhaupt jemand kommt“ war ein Gedanke, der dem einen oder anderem Trainer im Kopf herum ging als es hieß, es geht wieder los.

Monatelang hatten wir „unsere“ Kinder nicht gesehen und daher war die Spannung groß, wie viele überhaupt kommen würden, wenn wir über die Signalgruppen den Startschuss zum Wiedereinstieg geben.

Manche Trainer haben sogar tagelang am Telefon zugebracht, um alle Schützlinge persönlich wieder ins Training einzuladen. Und nicht wenige Eltern haben sich für dieses Engagement sehr bedankt.

 

Und dann war sie da, die Woche der Wahrheit.

Die Halle wurde aufgesperrt und fast alle waren gekommen. Große und Kleine, Alte und Junge, Anfänger, Schnupperer und Altgediente.

Die Sorge, dass vieles, von dem bereits gelernten wieder in Vergessenheit geraten war, erwies sich als unbegründet. Sobald die Füße die Matten berührten und die ersten Rollen und Würfe gemacht waren, stellte sich die Routine wieder ein und die Sicherheit kehrte zurück.

Sogar so gut, dass wir als Judoabteilung beschlossen haben, direkt dort weiterzumachen, wo viele Judoka im vergangenen Oktober so unsanft durch Corona unterbrochen wurden.

 

Vorbereitung zur Gürtelprüfung!

Und um nicht wieder durch steigende Inzidenzen ausgebremst zu werden, haben wir die Prüfungen während des regulären Trainings abgenommen. Dies war durch die Begleithefte des DJB, in denen jeder Judoka sein Können selbst einschätzen kann möglich. Hier konnten die Trainer die gezeigten Leistungen dokumentieren und somit rückte das Ziel, der nächste Gürtel in greifbare Nähe.

Auch den Trainern liegt die Entwicklung der Judokas am Herzen und so wurde kurzerhand beschlossen, dass wir auch in den Ferien ein Training anbieten, dass nur um wenige Einheiten reduziert wurde.

Somit haben bereits mehr als 20 Judoka aller Altersklassen ihre Kyu-Prüfungen bestanden und bis zum Ende der Ferien werden noch einige dazukommen.

Für die Trainer bedeutete dieses Vorgehen zwar einiges an Mehraufwand, schließlich mussten Ergebnisse über einige Wochen dokumentiert und gesammelt werden. Die Judopässe mussten gesucht, gefunden und abgegeben werden und zu guter Letzt müssen natürlich auch die Prüfungsgebühren eingesammelt und bei Bedarf auch neue Gürtel, Begleithefte für den nächsten Kyu-Grad, Urkunden und Prüfungsmarken bestellt werden.

Das ist deutlich einfacher, wenn die Prüfung an einem festgelegten Tag stattfindet.

Aber das Leuchten in den Augen der Prüflinge, wenn der Trainer zum Bestehen der Prüfung gratuliert, macht den Aufwand mehr als wett.

Alles in allem kann man sagen, dass der Wiedereinstieg gelungen ist.

Wir haben sogar erste Neuanmeldungen zu verzeichnen!

Jörg Baumgärtel


Was wir so machen

Es ist nach außen hin ziemlich ruhig geworden um unsere Judoabteilung.

  • Unter normalen Umständen hätten wir in diesem Jahr bereits die Teilnahmebescheinigungen für das Judo-Sportabzeichen überreicht.
  • Wir hätten auch schon sehr viel Spaß bei unserem Übernachtungsfest gehabt.
  • Vielleicht wären auch Gürtelprüfungen abgehalten worden und viele Judoka hätten neue Farben um den Bauch gebunden.
  • Wir wären auch dabei die ersten Anmeldungen für unser Monte-Zeltlager anzunehmen und die Planungen dafür würden auf Hochtouren laufen.
  • Vor allem würden wir an fünf Tagen pro Woche bis zu 10 Trainingseinheiten für alle Altersklassen anbieten.

All das ist nicht geschehen und kann aktuell auch nicht stattfinden.

Und darum ist es auch auf den Signal-Kanälen sehr ruhig geworden. (Der eine oder andere ist darum vielleicht auch ganz froh 😉)

 

Damit das nicht so bleibt arbeitet die Leitung der Judoabteilung und alle Ehrenamtlichen im Hintergrund.

Aktuell planen wir, sofern das möglich ist, unseren Wiedereinstieg. Dabei werden Trainingspläne erstellt und mit den Übungsleitern abgestimmt. Soviel sei schon mal verraten, das Trainingsangebot wird wohl nicht reduziert. Vermutlich wird es sogar erweitert.

Es gibt auch sehr viele Anfragen für Schnuppertrainings so das wir keine Angst wegen fehlenden Nachwuchses zu haben brauchen.

Damit geht es uns deutlich besser als anderen Vereinen oder Abteilungen.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Mitgliedern bedanken, die uns in dieser schweren Zeit die Treue halten und mit uns gemeinsam dem Restart entgegenfiebern!

 

In der Zwischenzeit…

Vor kurzem hatten wir eine Umfrage gestartet, um zu erfahren bei welchen Aktivitäten außerhalb des Dojos ein Interesse bestünde.

Aus 24 abgegeben Stimmen kristallisierten sich die Favoriten Hochseilgarten, Bogenschießen und Kanu fahren heraus.

Die Planungen hierfür laufen und wir werden uns rechtzeitig über Signal in den Gruppen melden, sobald wir uns mit einem geeigneten Anbieter verständigt haben.

Natürlich haben wir auch schon Ideen wie wir den Wiedereinzug in unsere neue, alte Halle in Wachendorf gebührend feiern werden. Lasst euch überraschen 😉

 

Was es sonst noch zu sagen gibt…

Unsere Trainer und Assistenten stellen sich vor

Diese haben in der trainingsfreien Periode auch etwas mehr Zeit in sich zu gehen und so entstanden viele Interviews mit interessanten und teilweise auch überraschenden Einblicken.

Jeden Monat findet sich hier eine sehr private Trainervorstellung und so kann man uns während der Pandemie sogar besser kennen lernen als es auf der Matte oder am Rande eines Trainings möglich ist.

https://www.tsv-wachendorf.de/sportabteilungen/judo/trainingszeiten-trainer

 

Sportkleidung ist weiterhin bestellbar

Natürlich ist es auch während der aktuellen Einschränkungen möglich die Sportkleidung zu bestellen.

Der Online-Shop funktioniert und die Ware kommt bis vor die Haustür. Selbstverständlich kontaktfrei und nach Terminabstimmung.

https://www.tsv-wachendorf.de/images/pdf/judo/Bestellung_Vereinskleidung_Judo.pdf

 

So bleiben wir in Verbindung

Ein paar Möglichkeiten in Kontakt zu bleiben haben wir hier zusammengefasst.

HIER klicken!

Bleibt gesund und uns gewogen!

Die Judo-Abteilung arbeitet im Hintergrund mit großem Engagement daran, dass wir uns, sobald es wieder zulässig ist mit einem passenden Konzept wieder sehen können.

Eure Judo-Abteilung

prüfung1

(Das Bild entstand am Rande einer Braungurtprüfung aus 07/2018)


Bewegt Älter werden mit Judo

Das Konzept „Bewegt Älter werden mit Judo“ zielt vor allem auf die nicht mehr ganz so jungen Judoka ab. Ebenso auf Wiedereinsteiger und Spätberufene.

„Denn das intensive Judo Training ist in der Regel für sportlich untrainierte Menschen zu anstrengend und daher nicht attraktiv, um im Alter bei diesem Sport zu bleiben oder mit dieser Sportart zu beginnen. Viele erfahrene Judoka müssen im Alter mit dieser Sportart aufhören, da Judo als gelenkbelastender Sport gilt. Um Judo auch attraktiver für ÄLTERE zu gestalten, ist es notwendig, altersgemäßes Training für diese Zielgruppe anzubieten.“

Soviel zur Theorie....

Wie so ein Training in der Praxis aussieht wurde durch Florian Burger eindrucksvoll vorgeführt.

Ein Zirkeltraining bei dem die Steigerung der Kondition und Koordinationsfähigkeit ebenso wenig zu kurz kam wie das grundlegende Judo-Prinzip „Siegen durch Nachgeben“. Das ganze verbunden mit diversen Judo-Techniken im Stand und Boden forderte alle Junggebliebenen unserer Breitensportgruppe und der Spaß kam auch nicht zu kurz.

Da kommt es dann auch schon mal vor, dass sich der eine oder anderer an so einem Abend auch mal hängen lässt oder auf den Arm genommen wird.

bewegt

bewegt1

Jörg Baumgärtel


Weitere interessante Berichte gibt es in unserem Archiv


63-jährige legt Räuber auf´s Kreuz

mehr...

Ein Artikel für die Eigenwerbung


Lehrgang mit Wieneke und Klocke


Spaß im Kühlen Nass

judobad1Judobad2


Rückblicke in das damalige Dienstagstraining

TrDi1TrDi3TrDi5


Bilder vom Outdoor-Training, ja sowas gibt´s


Spektakuläre Bilder sind auch HIER versteckt


Einige unserer Judopokale ...

Judopokale


Zwei gute Freunde ...

jonas_und_felix

... hier geht's zur Sache!

Judokampf1


Bilder vom Katalehrgang mit Klaus Hanelt


Die Montagsgruppe beim Üben von Übergängen von Stand zu Boden

Trainingsschluß........

 

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.