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Challenge-Aktionen des Bezirks Mittelfranken

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TrainingsauftaktMFRJudo


2020 - ein Rückblick

Zum Jahreswechsel erstellen wir gerne eine Liste von Zielen und guten Vorsätze, um diese dann mit diversen Begründungen abzuschwächen, und letzten Endes klammheimlich in der hintersten Schublade des Gedächtnisses abzulegen. Alljährlich nehmen wir uns nach dem Erwachen aus dem Suppenkoma der Feiertage vor unseren Körper wieder in Schwung zu bekommen, mehr Fitness zu betreiben, sich öfters mit lieben Bekannten und Freunden zum gemeinsamen Sport zu treffen, und solcher Dinge vieler mehr.

Als sportliches Ziel für 2020 setzte ich mir die Vorbereitung zum 1. Dan auf die Agenda - diesen wollte ich mir zum 50. Geburtstag im November schenken. Die Judo-Abteilung plante schon Alternativen für die After-X-mas-Party, welche wegen der Hallensanierung ausfallen musste. Andere Sport-Kollegen kletterten bereits geistig auf den Monte oder dachten über die Vorbereitung des Zeltlagers nach, und der ein oder andere liebäugelte mit der Herausforderung an einem Wettkampf teilzunehmen. Viele gute Vorsätze und Gedanken also für 2020, zu deren Umsetzung es dann aber nicht kam. Nicht weil es am Willen scheiterte, oder der Nebel des Vergessens sanft seinen Schleier darüber legte, nein, das wäre nun wirklich keine gute Entschuldigung. Schlicht, weil so ein kleines, gemeines, Seeigel-förmiges Etwas aus China mit dem seltsamen Namen SARS-CoV-19, kurz COVID-19, allem Treiben ein Ende bereitete.

Als dieser COVID-Kobold im Dezember 2019 das erste Mal von sich reden machte war er noch fern, und auch nach dem Jahreswechsel starteten wir zuerst einmal wie üblich mit dem Entrosten des Bewegungsapparates. Alle waren motiviert, und die Trainings wurden eifrig besucht. Dies ging solange gut bis sich in den Faschingsferien zeigte dass dieser Corona-Virus doch nicht so fern von uns sein Unwesen trieb. Nun machten sich doch einige Gedanken darüber ob es denn nicht besser wäre Vorsicht walten zu lassen, schließlich ist Judo eine Kontaktsportart. Und dieser Virus liebt Kontakte!

Die allgemeine Verunsicherung wuchs, zumal die verfügbaren Informationen auch ständig etwas anderes darstellten. Letztlich entschloss die Abteilung wie auch der Vorstand den Trainingsbetrieb solange aufrecht zu halten wie auch die Regierung den Schulsport nicht unterbindet. Aus heutiger Sicht würde ich sagen, wir hatten großes Glück keinen Fall in der Abteilung gehabt zu haben, waren doch viele in den Faschingsferien in Gebieten unterwegs, welche sich kurze Zeit später als wahre Hochburgen der Virenverbreitung herausstellten. Dies mag auch der Umsicht und der Rücksichtnahme derer zu verdanken sein die lieber mit dem Training aussetzten sofern sie aus Risikogebieten kamen. Dieses Aussetzen entwickelte sich dann rasend schnell zu einem totalen Aussetzen: Der Trainingsbetrieb aller Abteilungen wurde eingestellt.

An dieser Stelle herrschte auch bei uns erst einmal Ratlosigkeit. Wie lange wird das andauern? Haben wir Alternativen? Was machen wir mit dem Monte-Zeltlager? Bis Pfingsten wird sich das wieder beruhigen, war die Meinung der einen, andere rechneten nicht vor dem Ende der Sommerferien mit einer Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes.

Letztere sollten Recht behalten, und so mussten wir dann auch den Monte absagen. Ersatzveranstaltungen wurden geplant. Unter Berücksichtigung der gegebenen Auflagen, Verbote und Gebote war es aber nicht möglich eine gemeinsame Aktivität, selbst für Kleinstgruppen, zu organisieren, was schon sehr schmerzte. Das der Kontakt zu den Judokas nicht ganz abriss war einzig dem Projekt „Vereinskleidung“ zu verdanken. Der Stillstand konnte gut genutzt werden um einen Anbieter und lokalen Händler für die gewünschte „Judo TSV-Wachendorf“ Bekleidung zu finden. Jörg B. grub sich tief in dieses Thema und nutzte sein Verhandlungsgeschick und Netzwerk in diesem Fall. Muster wurden bestellt, Termine für eine Anprobe nach Hygieneregel vereinbart, Bestelllisten geführt und Gelder eingesammelt. Neben dieser Aktion wurde auch noch eine Solo-Judo-Rallye mit Quiz von Norbert quer durch Cadolzburg online gestellt. Leider spielte an diesem Wochenende das Wetter nicht ganz so mit, aber dennoch nahmen einige Familien das Angebot dankbar an um den inzwischen Corona-geprägten Alltag für 2 oder 3 Stunden zu entfliehen, zumal die Chance bestand T-Shirts mit Vereinsaufdruck zu gewinnen.

Nach dem Ende der Sommerferien zeichnete sich Hoffnung ab den Trainingsbetrieb wieder aufnehmen zu können. Wir begannen vorsichtig mit dem Erwachsenentraining: Limitierte Teilnehmerzahl, Teilnehmerlisten und Abgabe von Erklärungen bzw. Corona-Testergebnissen. Kontaktsport war noch verboten, somit bot sich also nur Judo-Fitness an, ohne Partner. Die Nachfrage war groß wieder gemeinsam auf der Matte zu stehen. Wir bewegten uns mit 2 Meter Abstand zueinander in Stufe 1.

Da die Infektionszahlen weiterhin rückläufig bzw. niedrig waren gingen wir zu Stufe 2 über: Training mit festen Partnern, max. 20 Personen auf der Matte in 5er Gruppen, Teilnehmerlisten, Nachweise, Hygienekonzept. 90min Training schrumpften so auf 60min, aber besser als kein Training. Die hohen Außentemperaturen erlaubten die Fenster und Türen offen zu halten und die Halle gut zu belüften, ein weiteres Plus neben der ausreichend großen Fläche unseres Ausweichquartiers im Keglerheim Cadolzburg. Dies ermöglichte uns dann das Konzept auf die Mittwochsgruppe mit den Jugendlichen zu übertragen, und nachdem auch dies gut und unproblematisch funktionierte, eine weitere Gruppe zu eröffnen. Jene war für alle älteren Kinder aus dem Donnerstag, Freitag und Samstag-Training gedacht und wurde von unseren Trainer-Trio Robert, Flo und Peter gleichzeitig betreut. Alle Teilnehmer waren gleich bei der Sache - diszipliniert und engagiert. Judokas mit einem Hauch von körperlichem Unwohlsein meldeten sich ab und blieben dem Training für zwei Wochen fern um das Risiko einer möglichen Infektionskette zu unterbinden. Die Mittwochsgruppe unter Norberts Leitung startete sogar mit Vorbereitungen für eine Gürtelprüfung, und die Braungurte unter den Erwachsenen konzentrierten sich auf die Dan-Vorbereitung und übten in den hierfür notwendigen Prüfungsfächern. Es sah alles so gut aus. Zu gut.

Im Oktober kam dann das erneute Aus. Der Inzidenzwerte stiegen steil an, kletterte über 25, bald schon über 50. Die Schulen stellten den Sportunterricht ein, selbiges galt auch für uns. Ein letztes Training, dann wurden die Matten eingemottet, für unbestimmte Zeit. Wir verließen den Dojo und traten ein in die dunkle Jahreszeit, nicht wissend was uns erwartet. Wir konnten uns allen nur noch Gesundheit wünschen für die nächste Zeit, und Glück glimpflich davon zu kommen um danach, irgendwann einmal, wieder mit Judo beginnen zu können.

Licht am Ende des Tunnels? Im Moment sieht es noch nicht danach aus, jetzt, Mitte Januar 2021. Die Inzidenzwerte sind über 200, die Schulen seit Monaten dicht, die Kinder haben Fernunterricht, und die Berufstätigen sitzen, sofern möglich, im Home-Office. Distanz halten, etwas was für einen Judoka nicht unangenehmer sein kann als Juckpulver. Es kribbelt überall, man will etwas tun und darf nicht. Der ein oder andere dreht einsam seine Runden über den Trimm-Dich-Pfad oder hat sich ein Foltergerät (sprich Kraftstation o.ä.) für zu Hause angeschafft. Der guten Vorsätze wegen, wir erinnern uns.

Wir geben aber nicht auf. Vorstand und Abteilungsleitung haben begonnen für die Zeit nach Corona zu planen. Die Hallensanierung schreitet voran, im Mai soll es möglich sein den Trainingsbetrieb dort aufzunehmen - sofern es die Fallzahlen zulassen. Wir haben Austritte, vielleicht sogar etwas mehr als üblich. Es gibt aber auch zunehmend Anfragen nach einem Schnuppertraining. Hoffnung. Vielleicht sogar ausreichend um eine neue Gruppe zu eröffnen. Wir werden weitermachen, Stufe 1, Stufe 2, danach wird man sehen. Eine Oster-Rallye ist geplant, eventuell klappt es sogar mit einer kleinen Einweihungsfeier unseres neuen Dojo.

Wir haben Ideen, wir haben Unterstützer und Zuversicht. Wir sind eine Klasse Abteilung die gerade das höchste Qualitätssiegel des BJV für seine Arbeit erhalten hat. Wir, das seid ihr jungen und alten Judokas, eure Eltern, eure Trainer. Wir stehen für die Judoabteilung des TSV Wachendorf, und das verleiht uns Mut und Stolz. Deshalb lasst uns die neuen Herausforderungen annehmen die 2021 bringen wird. Gemeinsam werden wir das schaffen! Danke dass ich ein Teil davon sein darf.

Markus Oliver Schweda


Bewegt Älter werden mit Judo

Das Konzept „Bewegt Älter werden mit Judo“ zielt vor allem auf die nicht mehr ganz so jungen Judoka ab. Ebenso auf Wiedereinsteiger und Spätberufene.

„Denn das intensive Judo Training ist in der Regel für sportlich untrainierte Menschen zu anstrengend und daher nicht attraktiv, um im Alter bei diesem Sport zu bleiben oder mit dieser Sportart zu beginnen. Viele erfahrene Judoka müssen im Alter mit dieser Sportart aufhören, da Judo als gelenkbelastender Sport gilt. Um Judo auch attraktiver für ÄLTERE zu gestalten, ist es notwendig, altersgemäßes Training für diese Zielgruppe anzubieten.“

Soviel zur Theorie....

Wie so ein Training in der Praxis aussieht wurde durch Florian Burger eindrucksvoll vorgeführt.

Ein Zirkeltraining bei dem die Steigerung der Kondition und Koordinationsfähigkeit ebenso wenig zu kurz kam wie das grundlegende Judo-Prinzip „Siegen durch Nachgeben“. Das ganze verbunden mit diversen Judo-Techniken im Stand und Boden forderte alle Junggebliebenen unserer Breitensportgruppe und der Spaß kam auch nicht zu kurz.

Da kommt es dann auch schon mal vor, dass sich der eine oder anderer an so einem Abend auch mal hängen lässt oder auf den Arm genommen wird.

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Jörg Baumgärtel


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Trainingsschluß........

 

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